Herzultraschall

Herzultraschall

Kernstück der kardiologischen Untersuchung bleibt die Echokardiographie, für die das Ultraschallgerät Aplio 400 der Firma Toshiba Medical Systems® optimal ausgestattet ist. Uns stehen verschiedene kardiologische Sektorsonden zur Verfügung, die einen Frequenzbereich von 2,8 MHz bis 14 MHz abdecken, weswegen die Untersuchung von sehr großen und schweren Hunden bis zum Katzenwelpen möglich ist.

Die Blutflüsse können per Farbdoppler dargestellt werden, Flußgeschwindigkeiten werden mittels continous wave gemessen, Flußprofile über den pulsed wave beurteilt. So können angeborene und erworbene Herzerkrankungen problemlos detektiert werden, und eine entsprechende Therapie kann ausgearbeitet und empfohlen werden. Diese Techniken kommen routinemäßig bei jeder Echokardiographie zum Einsatz, bei der offiziellen Zuchtzulassungsuntersuchung für das Collegium Cardiologicum oder für Paw Peds sind sie besonders wichtig, um einen persistierenden ductus arteriosus botalli (PDA), eine Subaortenstenose (SAS), eine Pulmonalstenose (PS), einen Ventrikel- oder Vorhofseptumdefekt (VSD, ASD) oder dysplastische Klappen zu erkennen, um nur die häufigsten angeborenen Erkrankungen zu nennen.

Bei der Untersuchung von Katzen spielt außerdem die potentiell genetisch basierte hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) eine Rolle, auf die ebenfalls im Rahmen von Zuchtuntersuchungen gescreent wird.

Bei der Beurteilung der kardiologischen Funktion und der Myokardaktivität kommen verschiedene aus der Humanmedizin übernommene Meßverfahren zum Einsatz: tissue Doppler imaging (TDI) und die Messung von strain und strain rate komplettieren die Beurteilung des optischen Eindrucks aus dem B-Bild und andere Messungen wie die Teichholz-Messung oder die Simpsonmethode (SSS).